Babywaagen

babywaage 1Vor allem in den ersten Wochen sind Eltern besorgt darum, ob ihr Kind sich „normal“ entwickelt und auch ausreichend wächst. Mit einer Babywaage lässt sich diese Unsicherheit zum Teil nehmen, wodurch sie häufig zur Baby-Erstausstattung gehört.
Ob bei der Entwicklung des Babys alles mit rechten Dingen zugeht, lässt sich durch die regelmäßige Gewichtskontrolle schnell feststellen. So können junge Eltern nicht nur kritische Veränderungen erkennen, sondern bei ernsten Gewichtsschwankungen auch frühzeitig den Kinderarzt einschalten.

Was versteht man unter einer Babywaage?

Bei der Babywaage handelt es sich um eine typische Waage, mit der das Körpergewicht von Säuglingen ermittelt wird. Im Vergleich zu den regulären Waagen arbeitet die Babywaage zwar nach dem gleichen Prinzip, allerdings wesentlich präziser.

Warum benötige ich eine Babywaage?babywaage 2

Bereits während der ersten Monate schreitet die körperliche und geistige Entwicklung des Neugeborenen sehr schnell voran. Damit der kleine Körper optimal wachsen und gedeihen kann, benötigt er eine entsprechende Menge an Energie. Viele junge Eltern sind vor allem in den ersten Wochen unsicher, was die Entwicklung ihres Kindes betrifft und ob es auch genug trinkt. Insbesondere beim ersten Kind wollen Mütter und Väter eine Babywaage kaufen, damit sie genau nachvollziehen können, ob das Neugeborene seinem Alter entsprechend die richtige Körpergröße und das optimale Gewicht hat.

In der Regel klären regelmäßige Besuche bei der Hebamme oder die Untersuchungen beim Kinderarzt diese Fragen, denn hier wird der Säugling umfangreich untersucht. Nach einer gewissen Zeit wird jedoch die Hebamme nicht mehr in Anspruch genommen und die Vorsorgeuntersuchungen werden weniger.
Wollen Eltern auf Nummer sicher gehen und kritische Veränderungen zeitnah ermitteln, dann können sie sich ihre eigene Babywaage kaufen. Insbesondere bei kränkelnden Babies und Frühgeburten ist es von besonderer Wichtigkeit, dass das Körpergewicht auf das Gramm genau gemessen werden kann. So lässt sich Größe und Gewicht ohne Hebamme oder Arzt in kurzen zeitlichen Abständen selbst kontrollieren.

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Welche Babywaagen gibt es?

Erhältlich sind die praktischen Helfer als mechanische oder analoge sowie als digitale Babywaage. Mit der mechanischen Personenwaage lässt sich lediglich das Gewicht messen. Die digitale Babywaage hingegen bietet meist mehrere Funktionen: Hiermit lassen sich auch der Körperfettanteil oder der Body-Mass-Index (BMI) erfassen. Auf der Startseite bekommen Eltern weitere Informationen rund um das Thema Waagen.

Auf dem Markt sind analoge als auch digitale Geräte erhältlich, wobei sich die letzteren Modelle bisher durchgesetzt haben. Auf der einen Seite bieten analoge Waagen zwar den Vorteil, dass sie ohne Netzteile oder Batterien funktionieren, auf der anderen Seite ist die digitale Babywaage jedoch wesentlich handlicher.
Die digitale Babywaage lässt sich ganz einfach in der Wickelkommode unterbringen und besticht zusätzlich durch ihr geringes Gewicht.
Neben ihrer Funktionsweise können Babywaagen auch nach der jeweiligen Bauweise unterschieden werden. Hier sind drei Arten erhältlich: die Hänge-Waage, die Schalen-Waage sowie die Klapp-Waagen.

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Worauf muss ich beim Kauf achten?

Die Messgenauigkeit

Wer wissen will, ob seine Waage auch genau misst, der greift zu diesem einfachen Trick: Eine beispielsweise 500-Gramm-Packung Nudeln wird auf der Waage positioniert und die Anzeige überprüft. Die meisten Babywaagen werden das aufgelegte Gewicht nun in 10- oder 20- Gramm-Schritten erfassen. Das macht die Waagen für Babies um einiges präziser als herkömmliche Personenwaagen, die das Körpergewicht lediglich in 100-Gramm-Schritten messen können. Weitere Informationen rund um die Personenwaage gibt es hier.

Speziellere Babywaagen sind in der Lage selbst die aufgenommene Milchmenge beim Stillen zu erfassen. Diese Waagen werden auch als Still-Waagen bezeichnet und messen das Körpergewicht in 2- oder 5- Gramm-Schritten.
Herrscht bei den jungen Eltern Unsicherheit darüber, ob das Kind genug trinkt, dann können sie sich eine Babywaage kaufen, die speziell für Frühchen ausgelegt ist. Diese messen in besonders kleinen Einheiten und eignen sich daher für die Ermittlung der aufgenommenen Flüssigkeitsmengen.

Die Tragkraft

Die Tragkraft einer Waage für Babies gibt an, wie schwer das Kind sein darf. Der übliche Standard sieht ein Maximalgewicht von 20 kg vor. Ist das zu wiegende Kind schwerer, ist es in der Regel sowieso zu groß für eine Babywaage. Lässt es sich nicht mehr so auf der Waage positionieren, dass es zu keiner Berührung mit dem Boden kommt, ist es aus dem „Babywaagen-Alter“ heraus gewachsen. Von da an können andere Waagen-Arten in Anspruch genommen werden.

Auf dem Markt sind allerdings auch Geräte mit einer Tragkraft von bis zu 30 kg erhältlich. Sogenannte Kinder-Waagen mit einem Maximalgewicht bis 50 kg können bis ins Jugendalter verwendet werden. Bei diesen Modellen handelt es sich jedoch nicht um die gängigen Schalen-Waagen.

Die Stromversorgung

Die digitale Babywaage benötigt diverse Energiequellen – in der Regel die gängigen AA-Batterien. Bei manchen Geräten ist auch die Stromversorgung durch ein Netzteil möglich. Die Versorgung mithilfe eines Netzteils ist dann vorteilhaft, wenn die eingelegten Batterien überraschend leer werden und keine anderen zur Hand sind. Das Kabel sollte dann allerdings so lang sein, dass sich die Waage bequem mit einer Steckdose verbinden lässt.
Einige Waagen beinhalten Batterien gleich im Lieferumfang, in den meisten Fällen müssen diese aber separat gekauft werden.

Datenspeicherung

Die speichernde Babywaage bietet den Vorteil, dass das zuletzt ermittelte Gewicht bequem gesichert werden kann. Sollen regelmäßige Messungen durchgeführt werden, um Fort- oder Rückschritte miteinander zu vergleichen, bietet sich dieser Waagen-Typ an.
Wollen Eltern eine Babywaage kaufen, um das kränkelnde Baby und Frühchen zu messen, dann wissen sie, dass häufig jedes einzelne Gramm entscheidet.
Die Art der Datenspeicherung ist abhängig vom Gerätemodell. Einige Waagen besitzen einen internen Speicher, während andere Modelle über Schnittstellen wie einer USB-Schnittstelle verfügen, die sich mit einem Computer verbinden lassen. Auf dem PC werden die Messdaten dann extern gespeichert.

Die automatische Abschaltung

Wollen Väter und Mütter eine Babywaage kaufen, die sich nach einer gewissen Zeit selbst abschaltet, dann bietet sich eine Waage mit Abschaltautomatik an. Bei einem Modell mit automatischer Abschaltfunktion sollte allerdings beachtet werden, dass diese sich nicht zu früh abschaltet. Das Wiegen von Säuglingen kann mitunter etwas mehr Zeit als vermutet in Anspruch nehmen.

Die Tara-Funktion

Die meisten Babywaagen verfügen über eine Tara-Funktion, mit der eine genaue Gewichtsmessung trotz Zusatzgewicht möglich ist.
„Tara“ gibt die Differenz zwischen dem Gesamtgewicht und dem Reingewicht eines zu wiegenden Gutes an. Eltern profitieren von der Funktion beim Wiegen von Gewichten, die nicht eigenständig erfasst werden können.
Wollen Eltern ihr Kind nicht unmittelbar auf die (oft kalte) Waage, sondern lieber auf eine Decke oder Handtuch legen, können sie sich die Tara-Funktion zu Nutze machen. Damit das wirkliche Gewicht des Babies nicht verfälscht wird, tarieren Eltern die Waage zunächst mit dem Zusatzgewicht (beispielsweise Decke oder Handtuch). Das Gerät wird also mit dem zusätzlichen Gegenstand auf null gestellt. Das erspart Müttern und Vätern das lästige Herumrechnen.

Darauf sollte bei der Nutzung der Babywaage geachtet werden

Bevor das Kind auf die Babywaage gebracht und gemessen wird, sollten einige Dinge beachtet werden:

  • die Waage muss auf einer geraden und stabilen Fläche stehen
  • das Gerät sollte beim Messen vor zu viel Sonneneinstrahlung sowie Heizungsluft geschützt sein

  • bei der Verstauung sollte die Babywaage außerdem nicht direktem Luftzug, hoher Luftfeuchtigkeit sowie Staub und Dämpfen ausgesetzt sein
  • das Messgerät sollte während der Benutzung vor starken Erschütterungen geschützt sein, da diese das Messergebnis verfälschen können
  • auch elektromagnetische Felder, statische Aufladung oder eine instabile Stromversorgung können zu fehlerhaften Ergebnisse führen – in diesem Fall wird einfach der Standort gewechselt